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GitLab-Quellcodeverwaltung (SCM)

Ein einheitlicher Speicherort für die gemeinsame Entwicklung von Code: Git-Repositorys, Branching, Code-Reviews und Merge-Regeln. Hilft dabei, die Änderungshistorie transparent und die Qualität kontrollierbar zu halten.

GitLab Source Code Management (SCM) ist das Fundament der GitLab-Plattform, das die Speicherung des Quellcodes und die Teamarbeit rund um Änderungen vereint. Die Basis bilden Git-Repositorys mit den üblichen Verzweigungen, Tags und Historie sowie Tools, die „einfache Commits” in einen kontrollierbaren Entwicklungsprozess verwandeln.

Der wichtigste Mechanismus für die Zusammenarbeit ist der Merge Request: ein zentraler Punkt, an dem das Team Änderungen überprüft, Details bespricht, Kommentare hinterlässt, den Fortschritt verfolgt und Entscheidungen über Zusammenführungen festhält. Dieser Ansatz hilft dabei, den Kontext nicht aus den Augen zu verlieren: warum wurde die Änderung vorgenommen, wer hat sie überprüft, welche Kommentare wurden berücksichtigt und wann wurde die Entscheidung getroffen?

Um die Qualität und Stabilität zu gewährleisten, unterstützt GitLab SCM Zugriffsrichtlinien und Regeln für Branches. Sie können direkte Pushes in kritische Branches einschränken, obligatorische Überprüfungen konfigurieren und die Genehmigung von Änderungen durch die verantwortlichen Teilnehmer verlangen (z. B. über Code-Ownership-Mechanismen). Dadurch verringert das Team das Risiko zufälliger Änderungen, erhält einen wiederholbaren Überprüfungsprozess und kann interne Standards leichter einhalten.

SCM funktioniert besonders effektiv in Verbindung mit GitLab CI/CD (automatische Überprüfungen und Builds bei jeder Änderung) und GitLab Security & Compliance (Sicherheit direkt im Entwicklungsprozess).

Hauptfunktionen

  • Git-Repositorys: Speicherung von Code, Verzweigungen, Tags und Änderungshistorie an einem Ort.
  • Merge Request (MR): zentralisierte Code-Reviews, Diskussionen, Festlegung von Entscheidungen und Transparenz bei Zusammenführungen.
  • Verbindung zu Aufgaben: Verknüpfung von MR mit Aufgaben, verständlicher Kontext „warum“ und „was wir ändern“.
  • Richtlinien für Branches: Einschränkung der Push-/Merge-Rechte, Kontrolle kritischer Branches.
  • CODEOWNERS und obligatorische Abstimmungen: Überprüfungsanforderung durch die für die Codeabschnitte Verantwortlichen.
  • Vorlagen und Standards: einheitliche Beschreibungen von MR/Issue, Formatierungsregeln und Teamvereinbarungen.
  • Nachverfolgbarkeit: Wer hat wann Änderungen vorgenommen, wer hat überprüft, was vereinbart wurde?
  • Einheitliche Plattform: weniger verstreute Tools und weniger Kontextverluste zwischen ihnen.