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Zeit ist Geld: Wie herkömmliche ECAD-Tools Ihrem Team Stunden rauben

Wie viel Zeit verbringt Ihr Elektroingenieur mit der Aktualisierung der Dokumentation nach einer einzigen Änderung? In nicht-parametrischen ECAD-Systemen dauert eine solche Überarbeitung oft nicht nur ein paar Minuten, sondern mehrere Stunden bis hin zu mehreren Tagen: Schaltpläne, Spezifikationen, Nummerierungen, Verweise und zugehörige Berichte müssen manuell überprüft werden. Für das Team bedeutet dies einen Verlust an Tempo, ein Fehlerrisiko und eine unnötige Belastung vor der Projektabgabe. Genau deshalb sind intelligente ECAD-Tools nicht nur eine praktische Software, sondern eine Möglichkeit, den Ingenieuren Zeit für die eigentliche Projektierung zurückzugeben, statt für die endlose Synchronisierung der Dokumentation.

Wo geht bei traditionellem ECAD tatsächlich Zeit verloren?

Im traditionellen ECAD geht Zeit oft nicht während der Konstruktion verloren, sondern bei Routineaufgaben nach jeder Änderung. Der Ingenieur hat bereits eine technische Lösung gefunden, ist aber gezwungen, Schaltpläne, Tabellen und Bezeichnungen eigenhändig in einen einheitlichen Zustand zu bringen. Zu den typischen unproduktiven Handlungen gehören:

  • manuelles Aktualisieren der Nummerierung von Leitungen, Klemmen, Kabeln und Bauteilen;
  • Kopieren von Schaltplänen aus früheren Projekten und anschließende Korrektur alter Bezeichnungen;
  • separate Aktualisierung der Spezifikation nach Änderungen im Schaltplan;
  • Überprüfung der Verknüpfungen zwischen Blättern, Knoten und Elementen;
  • fehlende Dateisperren bei der Zusammenarbeit mehrerer Ingenieure;
  • Suche nach der aktuellen Version der Dokumentation unter verschiedenen Kopien und Überarbeitungen.

Solche Vorgänge bringen dem Projekt keinen Mehrwert, da sie weder den Schaltplan verbessern noch die Produktion beschleunigen. Sie dienen lediglich der manuellen Datensynchronisation, obwohl in einem parametrischen ECAD-System ein Großteil dieser Vorgänge automatisch ausgeführt wird.

Beispiel – Austausch einer Komponente im Schaltplan

Vorher: nicht-parametrisches ECADNachher: SolidWorks Electrical
Der Ingenieur sucht die Komponente manuell im SchaltplanDer Ingenieur wählt die Komponente im Projekt aus und öffnet ihre Eigenschaften
Er überprüft, auf welchen Blättern sie verwendet wirdDas System zeigt die zugehörigen Daten und Verwendungsorte an
Er ersetzt die Bezeichnung der Komponente selbstDie Komponente wird über die Produktdatenbank ersetzt
Er bearbeitet separat die Artikelnummer, die Beschreibung, den Hersteller und die technischen ParameterDie Daten der neuen Komponente werden aus der Bibliothek übernommen
Überprüft die Nummerierung der Leitungen und Klemmen nach der ÄnderungNummerierung und Verknüpfungen werden automatisch oder nach festgelegten Regeln aktualisiert
Aktualisiert selbstständig Querverweise zwischen den BlätternQuerverweise werden innerhalb des Projekts synchronisiert
Korrigiert separat die Spezifikation und die StücklisteDie Spezifikation wird auf Basis der aktuellen Projektdaten erstellt
Überprüft Kabeltabellen und KlemmenberichteBerichte können ohne erneute manuelle Eingabe neu generiert werden
Stimmt Änderungen mit anderen Projektteilnehmern über Dateien oder E-Mails abDas Team arbeitet mit einheitlichen Projektdaten
Nach allen Änderungen wird die Dokumentation erneut auf Fehler überprüftDer Ingenieur kontrolliert das Ergebnis, anstatt die Daten selbst abzutippen
Der Austausch einer einzigen Komponente kann sich über Stunden hinziehenDie Hauptschritte umfassen 3–4 Schritte, der Rest des Prozesses ist automatisiert

Die Wiederverwendung von Schaltplänen – ein zufälliger oder ein gesteuerter Prozess

In nicht-parametrischen ECAD-Systemen funktioniert die Wiederverwendung von Schaltplänen oft nach dem Prinzip „Kopieren und dann selbst herausfinden“. Zusammen mit dem fertigen Fragment werden alte Bezeichnungen, Fehler, Nummerierungen, Verweise und veraltete Daten in das neue Projekt übertragen, die der Ingenieur manuell korrigieren muss. In SolidWorks Electrical die Wiederverwendung von Schaltplänen (Circuit Reuse) funktioniert anders: Sie hilft dabei, die Nummerierung, die Beschriftung und die Verbindungen automatisch an das neue Projekt anzupassen. Für ein großes Team bedeutet dies nicht nur Komfort, sondern eine echte Zeitersparnis bei jedem komplexen Projekt.

Automatische Dokumentation – vom Schaltplan zum Bericht in wenigen Minuten

In SolidWorks Electrical erfolgt die Dokumentation nicht als separater manueller Schritt, sondern als Fortsetzung der Arbeit am Schaltplan: Das System generiert automatisch Kabelspezifikationen, Stücklisten, Klemmenberichte und andere Projektdaten auf Basis der aktuellen Informationen. Der Ingenieur muss den Schaltplan nicht manuell in eine Tabelle übertragen, Artikel duplizieren, alte Bezeichnungen überprüfen oder die Daten nach jeder Komponentenänderung abgleichen. Dies ist besonders wichtig vor der Übergabe der Dokumentation an den Kunden, der Zertifizierung der Geräte, einem internen technischen Audit oder der Weitergabe der Unterlagen an die Fertigung, wo schon eine einzige veraltete Position die Freigabe verzögern oder unnötigen Nacharbeitsaufwand verursachen kann.

ROI durch Automatisierung – wie man ihn für sein Team berechnet

Der ROI der ECAD-Automatisierung sollte nicht anhand der Lizenzkosten berechnet werden, sondern anhand der Zeit, die das Team wöchentlich für manuelle Vorgänge verliert. Wenn Sie den Umstieg auf SolidWorks gegenüber der Geschäftsleitung begründen müssen, beginnen Sie mit einem einfachen Finanzmodell, in dem jede Stunde eines Ingenieurs einen konkreten Wert hat. Für eine erste Einschätzung reichen einige Schritte aus:

  1. Berechnen Sie, wie viele Stunden pro Woche für die manuelle Aktualisierung von Schaltplänen, Stücklisten, Kabeltabellen und Berichten aufgewendet werden.
  2. Multiplizieren Sie diesen Wert mit der Anzahl der Ingenieure im Team.
  3. Rechnen Sie die Zeit für Nachprüfungen nach Änderungen am Projekt hinzu.
  4. Multiplizieren Sie die Gesamtstundenzahl mit den durchschnittlichen Stundenkosten eines Spezialisten.
  5. Vergleichen Sie den ermittelten Betrag mit den Kosten für die Implementierung und die Lizenz von SolidWorks Electrical.

Diese Berechnung zeigt schnell, wie viel Geld das Unternehmen nicht für die Konstruktion, sondern für die manuelle Synchronisierung der Dokumentation ausgibt. Dies ist kein Werbegag, sondern ein praktischer Rahmen, der dabei hilft, das Budget für die ECAD-Automatisierung fundiert zu begründen.

Integration von ECAD und MCAD – Zeitersparnis bei der Abstimmung

Wenn Elektriker und Mechaniker in getrennten Tools arbeiten, wird die Abstimmung von Änderungen zu einem separaten Prozess: Besprechungen, E-Mails, Versionsabklärungen, manuelle Überprüfung der Anordnung und das Risiko, dass der Schaltplan bereits aktualisiert wurde, das 3D-Modell jedoch noch nicht. SolidWorks Electrical 3D und CircuitWorks helfen, diese Lücke zu schließen, da elektrische Daten mit der mechanischen Umgebung verknüpft werden können und so schneller überprüft werden kann, wie Kabel, Komponenten und Schaltschränke in die reale Konstruktion passen. Für die Teamarbeit ist es zudem wichtig, nicht nur die Schaltpläne selbst, sondern auch Dateiversionen, Zugriffsrechte und Freigabestatus zu kontrollieren, weshalb SolidWorks PDM eine logische Ergänzung zu diesem Prozess darstellt. Dies verringert das Chaos in der Dokumentation und hilft dem Team, mit aktuellen Daten zu arbeiten, ohne unnötige manuelle Überprüfungen durchführen zu müssen.

Geben Sie dem Team die Zeit zurück, die durch Routineaufgaben verloren geht

Zeit ist die einzige Ressource, die ein Team nach ihrem Verlust nicht zurückgewinnen kann. Wenn Ingenieure täglich manuell Nummerierungen, Spezifikationen, Berichte und Dateiversionen aktualisieren, bezahlt das Unternehmen faktisch nicht für die Projektierung, sondern für technische Routinearbeiten. Veraltete ECAD-Systeme mögen vertraut erscheinen, doch hinter dieser Gewohnheit verbergen sich oft Stunden, die für die Entwicklung, die Überprüfung von Lösungen und eine schnellere Projektumsetzung genutzt werden könnten. Bevor Sie auf Automatisierung umsteigen, sollten Sie ehrlich prüfen, was genau Ihrem Team Zeit raubt:

  1. Die manuelle Aktualisierung der Dokumentation nach jeder Änderung.
  2. Die separate Überprüfung von Schaltplänen, Stücklisten, Kabeltabellen und Berichten.
  3. Korrektur von Fehlern nach dem Kopieren alter Schaltpläne.
  4. Abstimmung von Änderungen zwischen Elektrikern und Mechanikern per E-Mail und Dateien.
  5. Die Suche nach der aktuellen Projektversion unter mehreren Kopien.
  6. Zeitaufwand für Tätigkeiten, die keinen technischen Mehrwert schaffen.

Jeder Arbeitstag in einem veralteten ECAD-System kostet bares Geld, das für wertlose Tätigkeiten verschwendet wird. SolidWorks Electrical hilft Ihrem Team, diese Stunden zurückzugewinnen – durch Automatisierung, verknüpfte Daten und eine schnellere Dokumentationserstellung. Um die Möglichkeiten der Lösung für Ihre Aufgaben zu bewerten, melden Sie sich für eine SolidWorks Electrical-Demo bei GEO-MENTOR an und sehen Sie, wo genau Sie Zeitverluste in Ihrem Prozess reduzieren können.

FAQ

  1. Wodurch unterscheidet sich SolidWorks Electrical von herkömmlichem ECAD?

SolidWorks Electrical ist mehr als nur ein Werkzeug zum Zeichnen von Schaltplänen. Es nutzt verknüpfte Projektdaten, Bauteilbibliotheken, automatisierte Berichte und die Integration in die 3D-Umgebung. Dadurch kann das Team die Dokumentation schneller aktualisieren, manuelle Korrekturen reduzieren und den elektrischen und mechanischen Teil des Projekts besser aufeinander abstimmen.

  1. Eignet sich SolidWorks Electrical für große Industrieprojekte?

Ja, die Lösung eignet sich für Teams, die mit komplexen elektrischen Systemen, Schaltschränken, Produktionsanlagen, Maschinen sowie Infrastruktur- und Industrieanlagen arbeiten. Den größten Nutzen bringt sie dort, wo es viele Komponenten, Schaltplanseiten, Dokumentationsversionen und Abstimmungen zwischen den Abteilungen gibt.

  1. Wie schnell lässt sich der ROI der ECAD-Automatisierung einschätzen?

Eine erste Einschätzung kann bereits vor der Einführung vorgenommen werden. Es reicht aus, zu berechnen, wie viele Stunden das Team für die manuelle Aktualisierung von Schaltplänen, Stücklisten, Verkabelungstabellen und die Überprüfung der Dokumentation aufwendet. Diese Zeit wird dann mit der Anzahl der Ingenieure und dem Stundensatz multipliziert. So wird der tatsächliche Preis des traditionellen ECAD deutlich.